Nager & Co. - Gegen Tierversuche
   
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Gegen Tierversuchte!!!
 


Ein Hund schreit vor Schmerzen, wenn sein Schwanz in der Autotür eingeklemmt wird. Wenn der winzige Brustkorb der Maus lediglich ein, für unsere schlechten Ohren kaum hörbares, Fiepen hergibt, so leidet sie nicht weniger, als ein vor Schmerz und Verzweiflung laut schreiender Mensch. Tiere leiden unter Gefangenschaft, empfinden Schmerz, Angst, Hunger und Durst. Vermutlich leiden sie mehr als Menschen, denn sie können sich nicht mitteilen, sich nicht ablenken, an Gott glauben oder auf bessere Tage hoffen.
Es würde unseren Moralvorstellungen widersprechen, einen körperlich oder geistig unterlegenen Menschen, Qualen auszusetzen, weil wir uns einen Nutzen davon versprechen. Doch unsere Vorfahren hielten es mit wissenschaftlichen, christlichen und moralischen Maßstäben für vereinbar, Menschen einer andern Hautfarbe zu quälen und Frauen zu foltern. Die meisten Menschen verurteilen dies heute als unfassbare Barbarei. Worin liegt aber genau der Unterschied zwischen Mensch und Tier, der uns berechtigt, heute Tiere solchen Qualen auszusetzen? Stärke, Macht oder intellektuelle Überlegenheit lassen wir üblicherweise als Rechtfertigung für Gewalt nicht gelten.

Kaum jemand weiß, dass gemäß § 7 TierSchG Tierexperimentatoren keinem Erfolgsdruck unterworfen sind. Um Tierversuche machen zu dürfen, brauchen sie nur  einen Nutzen vermuten und anzustreben. Die Nutzen-Kosten-Relation von Tierversuchen wurde nie überprüft. Eine Datenbank durchgeführter Tierversuche existiert nicht. Tierversuche werden heimlich durchgeführt: Obwohl er es bezahlt, darf der Bürger nicht sehen, was Tiere in Versuchen erleiden, was die Qual kostet und was unter dem Strich dabei herauskommt. Es gibt wenig, was derartig ängstlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfolgt, wie Tierversuche.  

Medienwirksam aufbereitete Einzelschicksale schwerkranker Menschen, vorzugsweise mit einem gigantischen Aufgebot an Apparatemedizin, erwecken den Anschein, als könne die moderne Medizin alles heilen. Doch zwei Drittel aller Erkrankungen sind weder heilbar, noch zufrieden stellend behandelbar. Bis zu 70% der verschreibungspflichtigen Medikamente sind beim Patienten wirkungslos. 210.000 Krankenhauseinweisungen jährlich aufgrund Nebenwirkungen von Medikamenten allein in Deutschland, 58.000 davon tödlich – eine niederschmetternde Bilanz nach über 150 Jahren Tierversuchsmedizin. Gerade in Bezug auf Krankheiten, für deren angebliche  „Heilung“ exzessiv an Tieren herumexperimentiert wird – z.B.  Krebs, Alzheimer, Herz-Kreislaufleiden, Diabetes, Rheuma, Aids, Allergien - sind Tierexperimentatoren lang anhaltend erfolglos. Dabei könnten allein zwei Drittel sämtlicher Krebserkrankungen bereits heute vollkommen tierversuchsfrei verhindert werden! Doch das liegt nicht im Interesse der Medizinindustrie und damit auch nicht in dem der Politik  -  zu Lasten von Mensch und Tier.

Wir bezweifeln, dass aus Gewalt und Grausamkeit langfristig Gutes entstehen kann: Viele Untersuchungen deuten darauf hin, dass Tierversuche fortzuführen wesentlich erfolgloser ist, als ihr sofortiges Verbot mit der Umschichtung der freiwerdenden Gelder hin zu Prävention und tierfreier Forschung zu kombinieren. Hält man aus Gewohnheit an Tierversuchen fest, so beraubt man Menschen der Chance, von aussagekräftigen Verfahren profitieren zu können. Tradition kann auch ein langer Irrtum sein!

Eine wissenschaftliche Untersuchung aus dem Jahre 2001 zeigt, dass die Mehrzahl der Tierexperimentatoren - vorwiegend Ärzte- die Leiden der Versuchstiere als zu niedrig einschätzt. Wer es fertig bringt, Tieren gnadenlos Schmerzen zuzufügen, stumpft ab. Besteht nicht die Gefahr, dass solche Ärzte und Wissenschaftler bereit sind in entsprechenden Situationen auch Menschen zu quälen - wenn dies durch einen "höheren Zweck" gerechtfertigt wird? Forscher, die morgens mit der Überzeugung etwas Gutes zu tun, Lebewesen schwere Leiden zufügen, stehen möglicherweise nachmittags bei anderen Lebewesen am Krankenbett…

Steht zur Disposition, ob Grausamkeit ehrenwert oder verabscheuenswert ist, je nachdem, wem sie nützt oder wer die Leidtragenden sind? Was macht den Wert, die Lebensberechtigung eines Lebewesens aus? Selbst wenn Tierversuche Vorteile brächten: ist es mit Menschenwürde vereinbar Lebewesen zu quälen? Haben Tiere nicht, ebenso wie Menschen, ein grundlegendes Existenzrecht? Wir denken, sie sind weder Objekte, noch Waren, noch Ressourcen für menschliche Zwecke und müssen vor Grausamkeit und Gier geschützt werden.

(Textquelle: http://ag-gegen-tierversuche.de/pages/warum-es-uns-gibt.php)













   
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